Schulprofil

Am Fuße des Anhaltsbergs steht die Diemeltalschule in Liebenau. Direkt unterhalb des Schulgeländes fließt die Vombach und einige Meter weiter entfernt fließt die Diemel durch den Ort. Das Schulgelände ist zum großen Teil von Sträuchern und Bäumen eingefasst. Rasenflächen dürfen die Kinder im Sommer bespielen.An dieser Stelle wurde die Schule 1959 erbaut und so konnten wir 2009 bereits ein 50-jähriges Schuljubiläum feiern. Damals entstand ein Gebäude mit drei Klassenzimmern und einer Aula, die gleichzeitig Turnhalle war. Später wurde an dieses Schulgebäude ein Klassenzimmer angebaut. In den 90er Jahren stiegen die Schülerzahlen an. Die Schule wurde zweizügig und so wurden auf dem Schulgelände zwei Pavillons errichtet. Heute ist die Schule einzügig. In den Pavillons befinden sich die erste und zweite Klasse und die Nachmittagsbetreuung. Die dritte und vierte Klasse befinden sich in dem alten Schulgebäude.

Die Schule verfügt außerdem über einen Werkraum, einen Computerraum und eine Schulbücherei. Die Aula wird für Musikunterricht, Theateraufführungen, Klassenfeiern und Elternabende genutzt. Die Sporthalle steht auf der anderen Straßenseite.

Im Jahr 2007 hat die Schule einen neuen Verwaltungsbereich (Sekretariat, Schulleitungszimmer) und ein neues Lehrerzimmer erhalten.

Aufgrund der geographischen Lage führt unsere Schule seit 1998 den Namen „Diemeltalschule“. Ein Schullogo, das ebenfalls unseren geographischen Standort wiederspiegelt, ist 2002 entstanden. Die Diemeltalschule - umgeben von viel grüner Natur und Wasser.

 

Diemeltalschule
Am Anhaltsberg 1
34396 Liebenau
Telefon: 05676/433
Fax: 05676/92 52 48
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.diemeltalschule.de

Logo der Diemeltalschule Liebenau

 

  1. Die Freude der Kinder am Lernen, am gemeinsamen Erleben und Handeln soll erhalten, gefördert oder geweckt werden. Unsere Schulkinder sollen gern in die Schule kommen, ihre natürliche Lernmotivation soll durch die Gestaltung des Unterrichts, durch den Umgang untereinander und in der Interaktion mit Lehrern gepflegt und verstärkt werden.

  2. Unsere Schulkinder sollen im Laufe ihrer Grundschulzeit grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die auch abrufbar und verfügbar sind. Vielfältige Kompetenzen sollen sie in die Lage versetzen in ihrer weiteren Schulzeit erfolgreich mitarbeiten zu können und sie befähigen, sich selbständig neues Wissen anzueignen.

  3. Durch einen regelmäßigen und zeitnahen Austausch unter den Kollegen und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern möchten wir bei sich anbahnenden Problemen frühzeitig und gezielt entgegenwirken und Eltern unterstützen und beraten.

  4. Bei der Gestaltung und Weiterentwicklung des Schullebens (z. Bsp. Schulordnung, Gestaltung der Frühstückszeit, Programm bei Schulfeiern und Klassenvorhaben, Ausleihdienst der Spielgeräte, Lesewettbewerb  Vorentscheid …) sollen die Schulkinder mitwirken.

Die Schulkinder kommen aus der Stadt Liebenau, sowie den Stadtteilen Ostheim, Lamerden, Zwergen, Niedermeiser, Haueda, Grimelsheim, Ersen und aus der Stadt Liebenau. Der größte Teil der Schulkinder fährt jeden Tag mit dem Bus.Die Diemeltalschule ist seit einigen Jahren einzügig. Die Schülerzahlen schwanken zwischen 65 und 70 Kindern, die von fünf Lehrerinnen unterrichtet werden. An der Schule sind außerdem ein Hausmeister, eine Sekretärin, vier Betreuungskräfte und zwei Reinigungskräfte beschäftigt.

Unsere Unterrichtsarbeit wird vielseitig unterstützt. Eine Leseförderung, die vom Förderverein finanziert wird, findet für Kinder aus der ersten und zweiten Klasse einmal wöchentlich statt. Das Beratungs- und Förderzentrum und die Dezentrale Erziehungshilfe bieten Beratung und Unterstützung an. Bei Bedarf sind die Kollegen einmal, manchmal auch zweimal wöchentlich an unserer Schule.

Der Unterrichtsvormittag ist an der Diemeltalschule seit vielen Jahren in drei Unterrichtsabschnitte eingeteilt. Darin integriert sind zwei Schulhofpausen und eine Frühstückspause im Klassenzimmer. Bei der Festlegung der Unterrichtszeiten mussten auch die An- und Abfahrtszeiten der Schulbusse berücksichtigt werden.

1. Stunde: 08:10 - 08:55 Uhr
2. Stunde: 08:55 - 09.40 Uhr
Frühstück in den Klassen: 09:40 - 09:50 Uhr
1. große Pause: 09:50 - 10:10 Uhr
3. Stunde:  10:10 - 10:55 Uhr
4. Stunde: 10:55 - 11.40 Uhr
2. große Pause: 11:40 - 11:55 Uhr
5. Stunde: 11:55 - 12:35 Uhr
6. Stunde: 12.35 - 13.10 Uhr

Zurzeit unterrichten 5 Lehrerinnen an der Diemeltalschule. Seit einigen Jahren hat sich bei uns bewährt, die Fächer Deutsch und Mathematik zu trennen. Somit bilden immer zwei Lehrerinnen ein Klassenteam. Jede Kollegin ist in einer anderen Klasse mit einem Hauptfach (Mathematik oder Deutsch) und einem weiteren Neigungsfach eingesetzt. Für unsere Arbeit ergeben sich daraus mehrere Vorteile. Zwei Lehrerinnen kennen die Schulkinder einer Klasse sehr gut und sie sind den Schulkindern sehr vertraut. Bei Krankheit muss nicht der gesamte Unterricht an einem Schultag vertreten werden. Die Kolleginnen haben sich für ein Hauptfach (Deutsch oder Mathematik) spezialisiert und erteilen dies in zwei Jahrgängen.

Es gibt zwei große Pausen. Die erste beginnt mit einer 10-minütigen Frühstückspause, die die Schüler in Ruhe im Klassenraum verbringen. Es folgt eine 20-minütige Spielpause, in der die Schüler die auf dem Pausenhof installierten Spielgeräte nutzen oder sich Fahrzeuge und Kleinspielgeräte ausleihen können, die in einer Garage deponiert sind. Schüler der 4. Klasse verleihen bei gutem Wetter gegen Erhalt einer Ausleihmarke die Spielzeuge. Die Marken sind je nach Klassenzugehörigkeit gefärbt und mit den Namen der Kinder versehen. Am Ende der Pause erhalten die Kinder bei Zurückgabe der Spielgeräte ihre Ausleihmarken zurück, die in den jeweiligen Klassen aufbewahrt werden. Um Streitigkeiten zu verhindern, wird jedem Jahrgang ein bestimmter Wochentag zum Ausleihen der Spielgeräte zugewiesen. An Freitagen und in der 2. großen Pause sind die Spielsachen für alle Kinder verfügbar.Bei gutem Wetter können die Kinder, durch ein optisches Zeichen sichtbar gemacht, die Rasenflächen zum Spielen mitbenutzen (rot = Rasenfläche nicht benutzen, grün = Rasenfläche frei). 

Die Zusammenarbeit der benachbarten Grundschulen und der weiterführenden Schule unseres Einzugsgebietes, - der Gustav-Heinemann-Schule Hofgeismar -, ist seit vielen Jahren durch die Arbeit im Schulverbund geregelt.

Fachkonferenzen

Es finden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Musik und Englisch regelmäßig Fachkonferenzen statt. Ziel dieser Sitzungen ist, die gegenseitige Information beider Schulformen über ihre Unterrichtsarbeit und Unterrichtsschwerpunkte, sowie die Festlegung von verbindlichen Inhalten – unter Berücksichtigung der Bildungsstandards. An den Sitzungen nehmen in der Regel die Schulleitung und die „beauftragte“ Kollegin für das entsprechende Fach teil. Seit 2013 arbeiten die Grundschulen intensiv an der Entwicklung von Schulcurricula für die einzelnen Fächer. Im Anschluss daran findet ein Austausch mit den Fachkollegen der weiterführenden Schule statt.

Mathematik: Isolde Albrecht
Deutsch/Lesen: Gabriele Geringswald
SU, Sport, Religion: Sandra Schanze
Englisch, Musik, LRS: Rita Nothnagel

Diese Form der Zusammenarbeit hat sich bewährt, da neben der inhaltlichen Arbeit auch die persönlichen Kontakte untereinander intensiviert werden und dies die Zusammenarbeit bereichert.Im Durchschnitt finden etwa zwei Sitzungen pro Fach im Schulhalbjahr statt. Ein Protokoll wird für alle Schulen angefertigt und anschließend versandt.

Übergang zu weiterführenden Schulen

Die Schulkinder der Diemeltalschule gehen nach der vierten Klasse in der Regel getrennte Wege. Einige wechseln in das angrenzende Bundesland Nordrhein-Westfalen über und besuchen in Warburg ein Gymnasium oder die Sekundarschule. Andere entscheiden sich für den Förderstufenzweig bzw. Gymnasialzweig der Gesamtschulen in Hofgeismar oder Grebenstein. Vor und nach dem Übergang auf die weiterführende Schule finden Gespräche statt. Die Klassenlehrerin der Diemeltalschule besucht die Konferenzen der GHS Hofgeismar (Schulverbund), der HGS Grebenstein und der weiterführenden Schulen in Warburg nach dem Übergang.

Kooperationskreis Schule – Jugendhilfe Hofgeismar

Des Weiteren finden im Schulverbund regelmäßig Sitzungen im Kooperationskreis Schule-Jugendhilfestatt. Teilnehmer in dieser Runde sind die Schulleitungen der Grundschulen und die der weiterführenden Schule, der Schulpsychologe, das regionale BFZ, Schulsozialarbeiterinnen, Vertreter des Jugendamtes und der Auftrag gebende Lehrer. Der Kooperationskreis bietet für alle Lehrer und Lehrerinnen (im Schulverbund) eine Möglichkeit, problematische Schüler und allgemeine Probleme aus dem Schulalltag vorzustellen. Nach dem Verfahren der „Kollegialen Fallberatung“  werden mögliche Lösungen erarbeitet. Der Kooperationskreis findet ca. sechsmal im Schuljahr statt.

Fortbildungsveranstaltung mit anderen Schulen

In den vergangenen Jahren hat das Kollegium vielfältige Fortbildungen mit Kollegien der Nachbarschulen durchgeführt.  So konnte ein guter Austausch stattfinden. Zu diesen Themen haben wir gemeinsam gearbeitet: KUGS, Förderplanarbeit, Bildungsstandards Deutsch. Auch zukünftig wollen wir dies weiter verfolgen.

Die Schulkinder der Diemeltalschule besuchen die Kindergärten in Liebenau und Niedermeiser. Mit beiden Einrichtungen besteht eine intensive Zusammenarbeit um den Übergang harmonisch und sanft zu gestalten. Somit gibt es im Laufe des Jahres viele Begegnungen zwischen den Leiterinnen der drei Einrichtungen und den Lehrerinnen und Erzieherinnen:

Elternabende in der Grundschule, Hospitation in der ersten Klasse und Austausch über die eingeschulten Kinder, gemeinsame Durchführung der Sprachstands-erhebung im Kindergarten, Austausch über die Entwicklung schulpflichtiger Kinder, Begleitung von zukünftigen Schulkindern zu Aktivitäten in der Schule, sowie gemeinsame Fortbildungen.

Uns ist es wichtig, dass zukünftige Schulkinder noch vor dem Eintritt in die Schule möglichst viele Kinder, die Lehrerinnen und unser Schulgelände kennen lernen. Erste Kontakte werden bei der Sprachstandserhebung im Kindergarten geknüpft. Auch Schulkinder besuchen die Kindergärten und lesen jedes Jahr an einem Vormittag vor. Die zukünftigen Schulkinder werden zu vielen Aktivitäten in die Schule eingeladen, z.B.: zum Patentag (Drittklässler spielen und arbeiten mit den Kindergartenkindern), zum Schulspiel und Probeschultag, zu Theatervorführungen und Schulfesten aller Art.

Seit 2001 besteht ein Betreuungsangebot an der Diemeltalschule. Seit 2013 ist dieses Angebot in den Nachmittagsbereich ausgeweitet worden. Nun bietet die Diemeltalschule an vier Tagen eine Betreuung bis 16.30 Uhr und am Freitag bis 14.30 Uhr. Die Kinder haben die Möglichkeit ein warmes Mittagessen zu bekommen. Es gibt eine feste Hausaufgabenzeit und vielfältige Angebote für die Kinder, um gemeinsam zu spielen oder sich kreativ zu beschäftigen. Ab 16.00 Uhr können die Schulkinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren. Für die Ortsteile Zwergen und Niedermeiser ist eine Kleinbusfahrt extra eingerichtet worden. Das Betreuungsangebot wird vom Landkreis Kassel und von der Stadt Liebenau finanziert. Nur durch die Unterstützung der Stadt Liebenau konnte das Nachmittagsangebot realisiert werden.

Das Betreuungsteam setzt sich aus fünf Mitarbeiterinnen zusammen, die alle aus der Stadtgemeinde Liebenau kommen. Zum Teil sind die Betreuungskräfte auch in anderen Bereichen der Schule tätig.

Die Schulbetreuung befindet sich in einem Pavillon. Ein Klassenzimmer ist als Betreuungszimmer umgestaltet worden. Das gegenüberliegende Klassenzimmer ist seit einigen Jahren ein Spielezimmer. Am Nachmittag nutzen die Betreuungskinder all das, was am Vormittag den Schulkindern zur Verfügung steht: Spielezimmer, Schulhof, Fahrzeuge, Spielgeräte, … .

Das Essen wird von einem Anbieter täglich frisch geliefert. Eine kleine Küche gewährleistet, dass das Essen entsprechend warm gehalten werden kann und dass kleine Speisen dort von Erwachsenen und Kindern zubereitet und Lebensmittel aufbewahrt werden können.

Das erweiterte Betreuungsangebot ist für einige Familien unabdingbar. Ihre Kinder gehen täglich dorthin. Der größere Teil der Kinder kommt nicht täglich, sondern an einem bis drei Tage in der Woche.

Eltern in der Schule

Die Elternarbeit erfolgt seit vielen Jahren an der Diemeltalschule auf vielfältige Weise. An erster Stelle steht natürlich die „normale“ Mitarbeit aller Eltern bei Elternabenden, des Klassenelternbeirates in seinen Aufgabenbereichen und den Mitgliedern der Schulkonferenz bei den entsprechenden Sitzungen. Das Schulleben der Diemeltalschule ist mit vielen Aktivitäten durchzogen. Eltern unterstützen uns tatkräftig bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Festen über das Jahr verteilt. Darüber hinaus ist das Kollegium immer dankbar, wenn Eltern Lehrkräfte bei außerschulischen Aktivitäten unterstützen und Schulklassen begleiten. Hier einige Beispiele aus unserem Schulleben:

  • Sternwanderung
  • St. Martinsumzug
  • Schulfeste
  • Theateraufführungen
  • Projektwoche
  • Sponsorenlauf
  • Bundesjugendspiele
  • Plätzchen backen
  • Einschulungscafé
  • Klassenfeste
  • Begleitung zu Wettkämpfen
  • Lesewettbewerb
  • Wandertage
  • Ernährungsführerschein  ...

Wichtig ist uns auch, Eltern als „Experten“ in unsere Unterrichtsarbeit einzubinden,- sofern sich ihr Berufsbild oder ihr Hobby dazu eignen. 
Beispiele:

  • Bäcker
  • Feuerwehrmann
  • Polizist
  • Ärztin
  • Förster
  • Hebamme
  • Künstler
  • Grafiker
  • Imker
  • Landwirt
  • Zahnarzt  …

Das Kollegium der Diemeltalschule sieht es als ihre Aufgabe an, Eltern regelmäßig über die Entwicklung ihrer Schulkinder zu informieren.

Verbindlich festgelegt sind dafür zwei Wochen im November und zwei Wochen im März. Den Elternsprechtag im Herbst führen die Klassenlehrerin und die Fachkollegin im Team durch. Der Termin im Frühjahr ist ein Eltern-Kind-Sprechtag. Im Vorfeld bearbeiten die Schulkinder ein Selbsteinschätzungsbogen zu den Leistungen in den Hauptfächern und zum Arbeits- und Sozialverhalten. Die Klassenlehrerin bearbeitet diesen Bogen ebenfalls. Dieser ist dann Grundlage für das Gespräch mit Eltern und Kind.

Anfang Februar führt die Klassenlehrerin der vierten Klasse die Beratungsgespräche zur weiterführenden Schule durch.

Individuelle Gesprächstermine sind nach telefonischer Absprache jederzeit möglich und selbstverständlich.

Unter einem gutem Arbeitsverhalten verstehen wir...

... eine aktive Mitarbeit in Erarbeitungs- und Gesprächsphasen.

... selbstständig Aufgabenstellungen erfassen, zügig und zielstrebig mit der Arbeit beginnen und ebenso beenden.

... in Stillarbeitsphasen ausdauernd und ruhig arbeiten.

... Anstrengungsbereitschaft zeigen.

... eine ordentliche Heft- und Mappenführung.

... vollständige Arbeitsmaterialien.

... die regelmäßige u. vollständige Erledigung von Hausaufgaben.

... Anwendung gelernter Arbeitstechniken.

Ein sehr gutes Arbeitsverhalten zeichnet sich dadurch aus, dass Schulkinder...

... die oben aufgeführten Punkte hervorragend ausführen.

... zusätzliche freiwillige Leistungen erbringen.

 

Unter einem gutem Sozialverhalten verstehen wir...

... das Einhalten von vereinbarten Schul-, Klassen- und Spielregeln.

... einen freundlichen Umgang miteinander.

... Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.

... kein Kind ausgrenzen - zu vielen Kindern Kontakt haben.

... nachgeben, abgeben, jemand etwas gönnen.

... ehrlich sein - zu Fehlern stehen.

... die Fähigkeit, in der Gruppe oder mit Partnern zu arbeiten.

... Konflikte ohne körperliche Auseinandersetzung lösen, Konflikte aushalten, Streit schlichten.

... seine eigene Meinung freundlich vertreten.

... regelmäßiges Erledigen von KLassendiensten (ohne Erinnerung)

... ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Eigentum anderer Menschen und der Schule.

Ein sehr gutes Sozialverhalten zeichnet sich dadurch aus, dass Schulkinder...

... die oben aufgeführten Punkte außerordentlich gut umsetzen.

... sich mit schwierigen Rahmensituationen arrangieren können und gut mitarbeiten.

... sich für andere Kinder und für die Gemeinschaft einsetzen.

... die eigenen Vorlieben und Wünsche hinten anstellen können und ihr Bestes geben.

 

Erarbeitet vom Kollegium in der Gesamtkonferenz vom 07.12.2009

Überarbeitet im Rahmen einer DV 16.01.2017 als Vorlage für die Gesamtkonferenz

Erziehungsvereinbarungen

Um einen harmonischen, produktiven und lernwirksamen Schulalltag zu gestalten, wurden an der Diemeltalschule vor einigen Jahren Erziehungsvereinbarungen erarbeitet. Daran waren Schulkinder, Eltern und Lehrer beteiligt. Zuletzt wurden sie 2014 überarbeitet. Sie sind die Grundlage für die  Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule.

Die Erziehungsvereinbarungen erhalten die Eltern am ersten Elternabend vor dem Schuleintritt ihres Kindes und zeigen mit einer Lesebestätigung, dass sie davon Kenntnis genommen haben. Diese Vereinbarungen stellen eine Basis zwischen der Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus dar.

Schulordnung

Damit sich alle wohl fühlen und gut miteinander arbeiten, leben und lernen können, gibt es Regeln und Ordnungen, an die sich alle halten müssen. Die seit 2008/09 geltende Schulordnung und deren Sanktionen wurde von den Kindern innerhalb des Schülerrates und den Lehrern entwickelt und gestaltet. Die Schulordnung sowie die Folgen bei Regelmissachtung hängen in allen Klassenräumen und werden zu Beginn eines jeden Schuljahres den Kindern in Erinnerung gerufen.

Regeln während der Frühstückszeit

Gesundes Frühstück und das Thema Ernährung ist ein wichtiges Thema in unserer Schule. Durch eine bewusste und gesunde Ernährung, können Kinder intensiver und konzentrierter arbeiten und lernen. Jeden Tag findet ab 9.40 Uhr eine gemeinsame Frühstückspause im Klassenraum statt. Gemeinsam erarbeitete Frühstücksregeln und Vorschläge für ein gesundes Frühstück hängen in jedem Klassenraum aus, finden Beachtung und werden immer wieder reflektiert.  

Schülerrat

Seit einigen Jahren ist an unserer Schule ein Schülerrat etabliert, der sich aus den Klassensprechern und Vertretern der 3. und 4. Klasse, sowie je zwei Kinder aus der 1. und 2. Klasse bildet. Einmal im Monat tagt dieser Rat mit der Rektorin und bespricht aktuelle Themen der Schulkinder. Mitunter bringt die Rektorin Themen mit in den Schülerrat. So wurden im Schülerrat z.B. erste Entwürfe für die „Schulordnung“, für die Regeln „Verhalten im Bus und an der Bushaltestelle“, sowie diverse „Absprachen zu Pausenspielen“ erarbeitet. Mit diesen Entwürfen gehen die Klassenvertreter in ihre Klassen und stellen sie zur Diskussion. Die Ergebnisse und neuen Ideen werden in der nächsten Schülerratssitzung vorgestellt. Die Kinder nehmen ihr Amt sehr ernst und arbeiten sehr konstruktiv mit. Von allen Lehrerinnen wird die Arbeit des Schülerrats gern unterstützt.

Ernährungs- und Verbraucherbildung

  • Wir achten auf eine gesunde Ernährung, um gutes Lernen und eine gute Gesundheit zu unterstützen.
  • In der Frühstückspause im Klassenraum frühstücken wir gemeinsam unser mitgebrachtes Brot und Obst, trinken Mineralwasser oder eine Saftschorle aus Flaschen ohne Saugnippel.
  • Süßigkeiten dürfen nur an Geburtstagen oder Wandertagen mitgebracht werden.
  • Im Unterricht werden Themen wie Zähne, gesunde Ernährung, Vom Korn zum Brot, Unsere Sinne“ … besprochen.
  • Das Wachstum einer Bohnenpflanze wird beobachtet und protokolliert.
  • Im 3. Schuljahr macht jedes Kind den Ernährungsführerschein.
  • Auf schuleigenen Hochbeeten werden Kartoffeln angepflanzt, um Werden und Wachsen zu beobachten und später zu ernten und zu verbrauchen.
  • Ein Ernährungstag im März hat in jedem Schuljahr ein eigenes Thema (Obst, Ernährungspyramide, Bewegung und Milch).
  • Das Kollegium erweitert seine Kompetenzen an Fortbildungen zum Thema und kooperiert mit ortsansässigen Ärzten oder anderen Kooperationspartnern.

Bewegung und Wahrnehmung

Leitsatz: Durch vielfältige Bewegungsanlässe die Gesundheit und die Freude an Bewegung erhalten und das Lernen fördern.

Um die Gesundheit der Kinder auch in der Schule zu fördern, legen wir Wert darauf, dass sich die Kinder regelmäßig und viel bewegen. Die Diemeltalschule erteilt wöchentlich drei Sportstunden. Ab der 3. Klasse beinhaltet dieser auch Schwimmunterricht. Dynamische Sitzmöbel, Wechsel von Arbeits- und Sozialformen sowie Bewegungspausen und der Einsatz von Gleichgewichtsübungen zu Beginn jeder Schulstunde bieten während des Unterrichts vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Der Schulhof ist durch Großgeräte, eine Kletterwand und eine Tischtennisplatte sowie Kleinspielgeräte bewegungsanregend gestaltet. Wandertage finden an der Diemeltalschule in regelmäßigen Abständen statt. Schulsportliche Wettkämpfe, die Bundesjugendspiele, Angebote außerschulischer Kooperationspartner (z.B. Tennisverein)und ein regelmäßig wiederkehrendes Zirkusprojekt (alle 4 Jahre) runden das Bewegungsangebot ab.

Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung

Der Themenbereich "Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung" ist in unserem Schulprogramm  seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt, der kontinuierlich umgesetzt wird. In Unterrichtsgesprächen und an Elternabenden wird regelmäßig das Thema umweltbewusstes Verhalten angesprochen und die Nutzung des Fahrrades oder  Treffpunkte für den gemeinsamen Weg in die Schule vorgeschlagen.

In der ersten Klasse werden Raum-Lage-Beziehungen (oben-unten, rechts-links) durchgeführt. Außerdem wird mit den Kindern durch ADACUS und die Bus-Schule das richtige Verhalten als Buskind und Fußgänger geübt.

Die zweite Klasse führt mit den schuleigenen Fahrrädern ein Gleichgewichts- und Geschicklichkeitstraining durch, um sich später mit den Fahrrädern im Straßenverkehr sicher fortbewegen zu können.

In Klasse 3 gehen die Kinder auf Entdeckungsreise in ihrem Heimatort, um Gefahrenstellen für Fußgänger und Radfahrer herauszufinden. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Sammelmappe durch Bilder und Texte dokumentiert.

Ende der 3. Klasse oder in Klasse 4 wird der Fahrradführerschein abgelegt. Darauf werden die Kinder durch den theoretischen Unterricht in der Schule und den praktischen Unterricht auf dem Sensenstein vorbereitet.

Vielfältige Aktivitäten und Feiern zeichnen unser Schulleben aus. Einige kehren jährlich wieder, andere finden einmal in der Grundschulzeit statt.

Einschulungsfeier

Am 2. Schultag treffen sich die neuen Erstklässler, ihre Familien und die zukünftige Klassenlehrerin um 9.30 Uhr zu einem Einschulungsgottesdienst in der Liebenauer Kirche. Danach findet eine Einschulungsfeier für die neuen Erstklässler in der Turnhalle statt. Die Schulkinder präsentieren sich mit kleinen Beiträgen und Liedern. Anschließend gehen die Erstklässler mit ihrer Klassenlehrerin in den Klassenraum und verbringen dort eine Schulstunde. Zum Schluss übergeben die Eltern den Kindern die Zuckertüte und der Schulfotograf schießt Fotos.

Martinsumzug

Nach Absprache mit den Kindergärten wird mit den Klassen 1 und 2, den Eltern und Klassenleitern um 17.00 Uhr ein Umzug, beginnend an der Schule, durchgeführt. Ecke Nösselweg - Birkenweg führen Eltern und ehemalige Schüler die Geschichte von Sankt Martin vor und im Anschluss singen alle gemeinsam die bekannten Martinslieder. Um das leibliche Wohl nach dem Umzug kümmert sich der Förderverein und Elternbeirat.

Erstmalig wurde im Jahr 2014 der Martinsumzug gemeinsam mit dem Kindergarten Liebenau durchgeführt.

Adventsfeiern

Im November/Dezember bereitet jede Klasse eine Adventsfeier vor. Seit einigen Jahren studieren die Klassenlehrerinnen mit den Schulkindern für diesen Anlass Theaterstücke ein. Meist werden Märchen aufgeführt. Die Aula bietet mit ihrer Bühne einen hervorragenden Rahmen für Theaterspiel und mittlerweile verfügt die Schule bereits über einen großen Schatz an Requisiten und Bühnenbildern.

Plätzchen backen

Sofern Eltern uns unterstützen können, werden in der Adventszeit Plätzchen gebacken. An einem Vormittag steht das Plätzchen backen und verzieren im Mittelpunkt. Diese werden in den folgenden Wochen gemeinsam in der Frühstückzeit verzehrt.

Faschingsfeier

Jährlich am Rosenmontag kommen sowohl Schüler als auch Lehrer verkleidet in die Schule. Von der 1. bis 4. Stunde wird dann im Klassenverband fröhlich gefeiert. Mit verschiedensten Tanz- und Kreisspielen sowie kleinen Beiträgen, Bastelarbeiten und einem reichhaltigen Buffet wird der Vormittag verbracht.

Klassensommerfeste

Jede Klasse führt zum Abschluss des Schuljahres individuell ein Sommerfest durch. An einem Nachmittag treffen sich Schulkinder, Eltern, Geschwister und Lehrerin in einem Ortsteil oder in der Schule. Gemeinsam spielen, erzählen, essen und trinken steht auf dem Programm. Die Vorbereitung und Durchführung liegt in der Hand der Eltern.

Burgen- und Flüssefahrt -  Klasse 3

Gegen Ende des 3. Schuljahres und nach Behandlung des Themas „Hofgeismar und Umgebung“ unternimmt die Klasse eine Busfahrt von Liebenau über Trendelburg, Helmarshausen, Bad Karlshafen nach Hann. Münden. Unterwegs wird an Burgen und Flussmündungen Halt gemacht. Die Burgen- und Flüssefahrt ist ein Tagesausflug.

Abschlussfahrt Klasse 4

Am Ende des 4. Schuljahres plant die Lehrerin gemeinsam mit der Klasse einen Ausflug. Mögliche Ziele sind z. Bsp. der Edersee und Umgebung oder der Bergpark Wilhelmshöhe. Der Ausflug kann mit dem Bus oder mit Bus und Bahn durchgeführt werden. Die Abschlussfahrt ist ein Tagesausflug.

Abschlussfeier Klasse 4

Die vierten Klassen führen am Ende des 4. Schuljahres individuell eine Abschlussfeier durch. Gemeinsam mit den Eltern werden Ort, Zeit und Durchführung so geplant, dass es für die Kinder ein gelungener Abschluss ihrer Grundschulzeit wird.

Projektwoche mit Schulfest

Alle vier Jahre führt unsere Schule eine Projektwoche durch, deren Thema von der Schulkonferenz festgelegt wird. Die Kinder arbeiten in selbst gewählten Gruppen, die von Lehrern, Eltern oder interessierten Personen geleitet werden. Die Ergebnisse der verschiedenen Projekte werden auf dem Schulfest präsentiert. Themen durchgeführter Projektwochen in den vergangenen Jahren waren „Schule in Bewegung“, „Wer will fleißige Handwerker sehen“, „Natürlich Diemeltalschule“ und „Alle Kinder sind Künstler“.

Sternwanderung

Zwischen den Sommer- und Herbstferien führen wir jedes Jahr eine Sternwanderung durch. Am Nachmittag starten die vier Klassen in vier verschiedenen Stadtteilen und wandern gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Klassenlehrerin nach Liebenau in die Schule. Dort können sich alle stärken. Der Förderverein und die Klassenelternbeiräte sorgen für Kuchen und Getränke. Gerne werden diese Nachmittage zum gemütlichen Beisammensein und Gedankenaustausch genutzt.

Zirkusprojekt

Gemeinsam mit dem Projektcircus Bellissimo wurden in den vergangenen Jahren schon zwei Zirkusprojekte an der Diemeltalschule durchgeführt. Innerhalb von einer Woche lernen die Schulkinder die Zirkuswelt in ihren verschiedenen Facetten kennen. Zunächst helfen sie beim Aufbau des Zeltes, dann trainieren sie drei Tage an ihren Darbietungen. Sie malen Plakate und gestalten Einladungen, schreiben Berichte oder Tagebuch oder erweitern ihr das Wissen zum Thema Zirkus auf andere Weise. Bei der Generalprobe dürfen die Vorschulkinder des Kindergartens dabei sein und am Abend des fünften Tages findet die Aufführung für alle Eltern, Freunde und interessierte Personen statt. Das Zirkusprojekt ist für die Schulkinder ein Highlight der Grundschulzeit.

Sponsorenlauf

Zu gegebenen Anlässen (z.B. für neue Spielgeräte, für die Bücherei) führen wir einen Sponsorenlauf durch. Die Kinder erhalten Sponsorenlaufkarten. Dort tragen Sponsoren ein, wie viel Geld ihnen eine gelaufene Runde wert ist. An einem Nachmittag treffen sich Schüler, Sponsoren und Lehrer zum Lauf. Oberhalb des Schulgeländes laufen die Kinder ihre Runden im angrenzenden Wohngebiet. Die Anzahl der Runden wird dokumentiert und im Anschluss den Sponsoren präsentiert.

Uns ist es wichtig, dass  die Schulkinder wissen, wofür sie sich anstrengen. Deshalb teilen wir ihnen im Vorfeld mit, wofür das erlaufene Geld verwandt wird. An der Durchführung des Sponsorenlaufs sind der Förderverein und die Elternbeiräte ebenfalls beteiligt. 

Verschiedene außerschulische Lernorte bieten sich in der näheren und weiteren Umgebung der Schule an, den Kindern ein intensiveres Erleben der Lerninhalte zu ermöglichen.

Die folgenden außerschulischen Lernorte werden von einigen Klassen besucht, sind aber nicht obligatorisch:

Bäckerei

In Verbindung mit dem sachunterrichtlichen Thema „Vom Korn zum Brot“ können die Kinder eine ortsansässige Bäckerei besuchen. Dort können sie die verschiedenen Arbeitsgeräte und Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Brot und Gebäck nötig sind kennen lernen.

Zahnarzt

Die Kinder der 1. und 2. Klassen haben die Möglichkeit den ortsansässigen Zahnarzt zu besuchen. Sie können sich dort die medizinischen Geräte genau anschauen und bekommen Informationen zur Zahnpflege.

Ortsbegehung

In der 3. Klasse ist im Sachunterricht die Stadt Liebenau und ihre Stadtteile Thema. Die Kinder machen einen Rundgang durch die Stadt Liebenau, bei dem wichtige

Gebäude, Straßen und die Stadtmauer besichtigt werden. Es ist auch möglich den Bürgermeister zu besuchen und sich über seine Arbeit zu informieren.

Während der Grundschulzeit werden weiterhin alle Stadtteile an verschiedenen Wandertagen besucht.

Wald

Zu verschiedenen Sachunterrichtsthemen bietet sich ein Unterrichtsgang in den nahe gelegenen Wald an. Auch der Förster ist bereit, einen Unterrichtsgang mit den Schulkindern durchzuführen.

Gewässer

In unmittelbarer Nähe unserer Schule fließen die Vombach und die Diemel. Hier können an bestimmten Abschnitten Untersuchungen zur Wasserqualität und zur Pflanzen- und Tierwelt durchgeführt werden.

Kirche

Im Rahmen des Religionsunterrichts können die Kinder die evangelische Kirche in Liebenau und die katholische Kirche in Haueda besuchen. Sie lernen die verschiedenen Einrichtungsgegenstände (Altar, Taufbecken, Tabernakel etc.) und deren Bedeutung im Gottesdienst kennen.

Heimatstube Liebenau

Hier können die Kinder verschiedene Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge aus alter Zeit anschauen und so einen Einblick in das Leben der Menschen in Liebenau im vorausgegangen Jahrhundert bekommen. 

Tierpark Sababurg

Der nahe gelegene Tierpark bietet den Kindern einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Park können verschiedene, auf das Alter der Kinder abgestimmte Führungen gebucht werden. Der Besuch des Tierparks kann passend zu unterschiedlichen Unterrichtsthemen z.B. „Tiere des Waldes“ oder „Alte Haustiere“ in verschiedenen Klassenstufen durchgeführt werden.

Burgen- und Flüssefahrt

Es ist inzwischen Tradition, dass die Kinder der 3. Klasse eine Burgen- und Flüssefahrt durch den Altkreis Hofgeismar unternimmt. Von Liebenau fährt der Bus durch das Diemeltal zur Trendelburg und von dort aus weiter zur Krukenburg bei Helmarshausen. Von dort wandern die Kinder über die Juliushöhe nach Bad Karlshafen. Hier können sie die Diemelmündung, das Rathaus, das Hafenbecken und eine Saline besichtigen. Durch das Wesertal geht die Fahrt weiter nach Hann. Münden. Der Weserstein, der den Zusammenfluss von Fulda und Werra markiert, sowie die Altstadt werden besucht. Zurück nach Liebenau geht es durch den Reinhardswald mit Zwischenstopp an der Sababurg.

Bergpark Wilhelmshöhe

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Landkreis und Stadt Kassel“ besichtigen die Kinder oftmals den Bergpark Wilhelmshöhe. Hier sehen sie den Herkules, die Kaskaden, machen eine Führung durch die Löwenburg und wandern durch den Park. Auch eine Führung durch die Kunstgalerie im Schloss Wilhelmshöhe wird gelegentlich mitgebucht.

Fahrt zum Edersee und Schloss Waldeck

Gegen Ende des 4. Schuljahres kann eine Fahrt zum Edersee unternommen werden. Dort besichtigen die Kinder die Staumauer und fahren mit dem Schiff auf dem Edersee. Oberhalb des Stausees liegt das Schloss Waldeck. Im Rahmen einer Führung können die Kinder die alten Kerkeranlagen besichtigen und erfahren Interessantes über das Leben in früherer Zeit. 

Wassererlebnishaus

Das Wassererlebnishaus bietet den Kindern verschiedene Workshops zur Erkundung von Gewässern, Sonnenenergie, etc. an.

Naturkundemuseum Kassel

Hier können die Kinder die verschiedenen Ausstellungen besichtigen, auch Workshops zu verschiedenen Themen sind buchbar.

Planetarium Kassel

Passend zur Unterrichtseinheit „Sterne und Planeten“ kann das Planetarium besucht und Interessantes über unsere Himmelskörper erfahren werden.

Kalksteinbergwerk in Lamerden

Durch dieses Bergwerk können die Kinder eine Führung machen, die großen Maschinen anschauen und sehen wie Bergbauarbeiten durchgeführt werden. 

Jedes Kind nimmt einmal in seiner Grundschulzeit an einer Klassenfahrt teil. Alle 2 Jahre fahren die 3. Und 4. Klasse gemeinsam am Ende des Schuljahres für 4 (bzw. 5) Tage in das Schullandheim „Sensenstein“ in Nieste. Dort übernachten die Kinder meist in 4-Bett-Zimmern, wobei sie lernen, auf engem Raum Ordnung zu halten und miteinander gut auszukommen.

Neben einzelnen individuell wählbaren Aktivitäten, die von der Heimleitung angeboten werden wie: Töpfern, Batiken und Walderfahrungen lässt sich der Aufenthalt abwechslungsreich gestalten. Das Gelände verfügt über einen großen Spielplatz, Sport- und Spielgeräte für draußen, Bolzplatz, Sportplatz, Tennisplatz, Tischtennisplatte… usw. Die Umgebung bietet sich für verschiedene Wanderungen an. Bei schlechtem Wetter kann man die Sporthalle, ein kleines Hallenbad oder verschiedene Gruppen-Arbeitsräume für die Freizeitgestaltung nutzen.

Außerdem nehmen alle Kinder in dieser Woche an einer Unterweisung der Polizei zur Verkehrserziehung mit dem Fahrrad teil. Das Training findet im Verkehrsgarten des Sensensteins statt.

Direkt im Anschluss an diese Woche legen die Kinder dann ihre „Führerscheinprüfung“ im Realverkehr in Liebenau mit der Polizei ab.

Jedes Jahr im Dezember fahren die erste und zweite Klasse der Diemeltalschule nach Kassel, um in der „Komödie“ das dargebotene Weihnachtsmärchen anzuschauen. In der Regel sind dies Aufführungen von Märchen, z.B. „Hänsel und Gretel“, „Rumpelstilzchen“. Aufgrund ihrer gut überschaubaren Größe und gemütlichen Atmosphäre ist die „Komödie“ besonders für Erst- und Zweitklässler geeignet, um sie in den Besuch eines Theaters einzuführen und ihnen Theatererfahrung zu vermitteln. Die Kinder aus den Klassen 3 und 4 besuchen jedes Jahr im Dezember eine Theateraufführung im Staatstheater Kassel. Sie sollen die besondere Zuschaueratmosphäre im Opernhaus kennen lernen und dadurch weitere freudvolle Theatererfahrungen machen.

Mindestens einmal in ihrer Grundschulzeit sollen alle Kinder selbst mit ihrer Klasse unter Regie des Klassenlehrers ein Theaterstück einstudieren und auf einer klasseninternen Feier in der Schulaula vor den Eltern aufführen. Es hat sich bewährt, wenn zwei Klassen das gleiche Stück auswählen, um sich bei Bühnenbild und Kostümen gegenseitig zu unterstützen. Die Auswahl des Stücks liegt bei den jeweiligen Lehrern und wird so getroffen, dass alle Kinder einer Klasse an der Aufführung beteiligt werden. Im Rahmen des Deutsch- und/oder Sachunterrichts werden die Theaterstücke geprobt. Aufgeführt wurden z.B. schon „Es klopft bei Wanja in der Nacht“, „Die goldene Gans“, „Dornröschen“, „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Bimbo“ oder Krippenspiele. Dabei lernen die Kinder, sich in andere Rollen hinein zu versetzen, auf einer Bühne zu agieren, vor Publikum zu sprechen und auch laut und deutlich zu sprechen. Die gemeinsamen Erlebnisse vor, während und nach einer Aufführung fördern die Klassen- und Jahrgangsgemeinschaft. Zur Generalprobe werden die Theaterstücke oft vor anderen Klassen der Schule aufgeführt, damit auch sie teilhaben können.

Im November 2007 wurde in zwei Räumen der Diemeltalschule eine Schul- und Stadtbücherei eingerichtet. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Liebenau oder in einem Stadtteil keine Bücherei.

Durch Unterstützung des Landkreises Kassel, der Stadt Liebenau, dem Förderverein der Schule und freiwilligen Helfern wurden die Räume gestaltet, mit neu gekauften Medien ausgestattet und ein Raum mit einer Lesetreppe eingerichtet.

Zu den Medien gehören Bücher, Hörbücher, DVDs und CDs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.Die Auswahl der Medien gründete sich auf Umfragen unter Schülern, Eltern und Lehrern. Regelmäßige Neuanschaffungen, die durch eine finanzielle Unterstützung durch den Förderverein, die Stadt Liebenau und Spenden ermöglicht werden, sichern die Weiterentwicklung der Bücherei und ihre Aktualität an Büchern und DVDs.Vorschläge von Nutzern für Neuanschaffungen werden häufig berücksichtigt.

Bücher werden dann z.T. mit Aufklebern versehen „Empfohlen von ...“, da Leseempfehlungen von Bekannten oder Gleichaltrigen erfahrungsgemäß gern angenommen werden. Grundsatz bei der Auswahl der Medien ist stets: Pull-in, nicht Push-in: Die Nutzer sollen gern freiwillig kommen, weil sie das Angebot ansprechend finden, nicht „hinein geschubst“ werden. Zurzeit stehen etwa 2500 Medien zur Ausleihe bereit. Der Jahresetat der Bücherei beträgt etwa 1000€.

Die Bücherei ist einmal wöchentlich nachmittags geöffnet und wird im Wechsel von 4 ehrenamtlichen Helferinnen, darunter eine Lehrerin der Diemeltalschule, geführt.

Leseausweise sowohl für Erwachsene als auch Kinder sind kostenlos.

Alle Schulkinder der Diemeltalschule besuchen die Bücherei einmal pro Woche am Schulvormittag mit ihrem Klassenlehrer innerhalb des Unterrichts. Der Lehrer übernimmt die Ausleihe.

Während dieser Ausleihzeit schmökern die Kinder in Büchern oder tauschen sich – zumeist auf der Lesetreppe sitzend – über Bücher aus.

Leseinteresse, Lesefreude und Lesekompetenz sollen hier geweckt und gefördert werden.

Die regelmäßigen Vorleseaktionen in der Bücherei oder vom Büchereiteam organisiert sollen ebenfalls die Lesemotivation der Kinder steigern:

  • Fußballgeschichten – Fußballtrainer lesen Jungen vor
  • Im Galopp ins Leseabenteuer – eine Reitlehrerin liest vor
  • Liebenau liest – eine Aktion der Bücherei Liebenau (Räubergeschichten – vorgelesen von einem Polizisten, Schulgeschichten – vorgelesen im Lehrerzimmer von der Schulleiterin, Rittergeschichten – vorgelesen in einem ehemaligen Rittergut von einem Ritter, Bauernhofgeschichten – vorgelesen auf einem Bauernhof von einem Landwirt, Feuerwehrgeschichten – vorgelesen in dem Räumen der Feuerwehr, Rathausgeschichten der Schildbürger – vorgelesen vom Bürgermeister im Rathaus der Stadt…
  • Von – Geschichten von Isabel Abedi
  • Es war einmal – Märchen hören, selbst schreiben, dem Märchenkoch zuschauen, als Theaterstück aufführen
  • Weihnachtskrimis und andere Weihnachtsgeschichten

Aktionen nach dem Vorlesen, wie z.B. Hunde streicheln, Bauernhof erkunden, Fingerabdrücke nehmen, Rathaus der Stadt besichtigen ... runden die Vorleseaktionen ab.

An speziellen Vorlesetagen der Schule (im März und November) wählen auch die Lehrer Bücher aus der Bücherei aus, um sie Kindern vorzulesen, damit sie weitere Bücher und Autoren kennen lernen. Dass das Medienangebot der Bücherei auch für den Unterricht in der Diemeltalschule genutzt wird, ist selbstverständlich, z.B. Tierbücher ausleihen zur Informationsbeschaffung. Für das Projekt „Liebenau liest“ erhielt die Bücherei im Jahr 2010 eine Ehrenurkunde im Rahmen des hessischen Leseförderpreises für ehrenamtlich geleitete Bibliotheken. Für das Projekt „Es war einmal“ erhielt die Bücherei im Jahr 2012 den Hessischen Leseförderpreis, der mit 2500€ dotiert war.

Mathematikwettbewerb

Die Diemeltalschule beteiligt sich seit vielen Jahren am Känguruwettbewerb. Das ist ein internationaler Mathematikwettbewerb, bei dem in 75 Minuten Kinder der 3. und 4. Klasse 24 Knobelaufgaben (als Multiple-Choice-Aufgaben) zu lösen haben. Dieser Wettbewerb findet einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern weltweit gleichzeitig statt. Der Wettbewerb soll die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik bei den Kindern wecken und festigen. Durch das Angebot an interessanten Aufgaben kann er die selbständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern.

Neben mathematischen Denkfähigkeiten ist hier auch das sinnerfassende Lesen gefragt, um die Aufgaben lösen zu können.

Beispiele solcher Aufgaben:

  • Als wir in der Jugendherberge ankommen, werden uns gleich 7 Dreibett-Zimmer zugewiesen. Wie viele Zweibett-Zimmer müssen noch dazukommen, wenn alle 31 Klassenfahrt-Teilnehmer unterkommen sollen?

(A) 2     (B) 3     (C) 4     (D) 5     (E) 6

  • Wie viele zweistellige Zahlen gibt es, bei denen die Einer-Ziffer größer ist als die Zehnerziffer?

(A) 9     (B) 18     (C) 26     (D) 30     (E) 36

Der Förderverein der Diemeltalschule übernimmt die Teilnahmegebühr für jedes Kind. Die Teilnahme ist freiwillig und wird für alle mit einer Urkunde und interessanten Preisen belohnt.

Malwettbewerb

Einmal im Jahr (meist im Februar) führt die Raiffeisenbank einen Malwettbewerb unter einem bestimmten Motto (z.B. „Ich mache Sport mit meinen Freunden“,„Unsere Umwelt…“) durch. Die Kinder der Klassen 1 bis 4 können freiwillig daran teilnehmen. Die eingereichten Bilder werden von einer Jury beurteilt, die aus einem Künstler, den Bürgermeistern der teilnehmenden Orte, Personen von der Presse und Kunstlehrern aus den Grundschulen besteht. Neben den ersten drei Platzierungen gibt es auch noch Sonderpreise für „schöne Bilder“.Die Siegerehrung erfolgt an einem Erlebnisnachmittag für die Kinder. Anschließend werden die Bilder der Platzierungen 1,2 und 3 für die Jahrgänge 1 und 2 sowie 3 und 4  zum Landesentscheid weitergeleitet. Schüler/innen der Diemeltalschule konnten bei diesem Malwettbewerb schon viele schöne Preise gewinnen (auch auf Landesebene).

Vorlesewettbewerb

Er findet einmal jährlich im April/Mai statt. Teilnehmer sind die Schüler/innen der 3. und 4. Klasse auf freiwilliger Basis. Die Vorauswahl erfolgt in den Klassen durch den Deutschlehrer und die Mitschüler. Sie ermitteln anhand eines Schülerbewertungsbogens fünf Kinder, die einen unbekannten Text vorlesen und zusätzlich eine Frage dazu beantworten. Im Endausscheid müssen die gewählten Kinder der beiden Klassen einen Wahl- und einen für alle identischen Pflichttext vorlesen und dazu 3 Fragen beantworten. Anhand eines Bewertungsbogens werden die Sieger (1./2./3.) der Schule durch eine Jury ermittelt. Die Jury besteht aus einem Deutschlehrer, der nicht in der betreffenden Klasse unterrichtet, einem unabhängigen Elternteil und einer interessierten Person (z.B. aus dem Förderverein). Die ersten 3 Sieger erhalten als Preise jeweils einen Büchergutschein, der vom Förderverein der Diemeltalschule finanziert wird. Die Siegerehrung findet im Beisein der gesamten Schulgemeinschaft in der Aula statt.

Wenn die Sonne im Sommer es einmal besonders gut mit uns meint und die Kinder in den Klassen schwitzend sich nach draußen sehnen, ist der Wunsch nach dem Klassenzimmer im Grünen bei Groß und Klein sehr stark. Versteckt hinter dem Pavillon der Betreuung wurde dieses besondere Klassenzimmer im Jahre 2004 eingerichtet. Auf einer Wiese unter einer großen, Schatten spendenden Buche sind Holzbänke mit Lehnen kreisförmig angeordnet. Die Bänke bieten Platz für eine ganze Schulklasse. Erzählen, lesen, vorlesen - alles was sich ohne Tische im Unterricht durchführen lässt, kann hier stattfinden. Experimentieren im Freien und Zusammentragen von Ergebnissen ist dort möglich, Spiele im Kreis, singen u. v. m. Da die Bänke momentan in einem schlechten Zustand sind, wollen wir überdenken, wie wir das Klassenzimmer zukünftig nutzen wollen.

Lesekonzept

Das Kollegium der Diemeltalschule hat sich als Ziel gesetzt, die Freude der Schüler/innen am Lesen zu wecken. Dazu gehört die Fähigkeit des lautgetreuen Lesens sowie eine Leseflüsigkeit zu beherrschen, aber auch die Fähigkeit Texte inhaltlich zu erschließen und notwendige Informationen zu entnehmen. Dazu will das Kollegium die Kinder anregen über Texte nachzudenken und sich darüber zu unterhalten. Ausgewählte Kinderliteratur wird somit gezielt in den Unterricht integriert:

  • Ab der Klasse 2  wird das Internetprogramm www.antolin.de genutzt. Viele Schüler/innen sind sehr motiviert, die aus dem Internet an sie gestellten Fragen zu beantworten.
  • Im Deutschunterricht ist ein wöchentlicher Büchereibesuch verankert. In der Zeit können sich die Schüler/innen Bücher ausleihen/zurückbringen.
  • Die Bücherei bietet mit ihren Aktionen „Liebenau liest“ in regelmäßigen Abständen Lesenachmittage für die Schüler/innen an. Es werden dabei Geschichten zu bestimmen Themen vorgelesen. Die Lesenachmittage sind freiwillig, werden aber von den Schülern immer gut besucht.
  • Die 3. und 4. Klasse kann im Frühjahr am schulinternen Vorlesewettbewerb teilnehmen. Vor einer mehrköpfigen Jury (bestehend aus Lehrern, Personen vom Förderverein und Eltern) lesen die Schüler/innen selbst ausgewählte und unbekannte Texte vor. Eine Teilnehmerurkunde gibt es dabei für alle, die Erstplatzierten bekommen kleine Preise.
  • Halbjährlich findet ein klassenübergreifender Vorlesestag der Lehrer/innen statt. Dazu können die Schüler/innen sich nach Interesse für die vorab ausgestellten Kinderbücher einwählen.
  • Einmal jährlich besuchen Schüler/innen der weiterführenden Schule die Diemeltalschule und lesen den Schülern in Kleingruppen Kurzgeschichten vor.
  • Jedes Jahr besuchen die Drittklässler die Kindergärten in der Gemeinde und lesen  allen Kinder dort vor.

Da es Kinder mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben gibt, hat sich das Kollegium der Diemeltalschule mit der Früherkennung von LRS und dessen Fördermöglichkeiten auseinander gesetzt, um diese Kinder gezielter unterstützen zu können.

Die Einführung von geeigneten und aussagekräftigen Diagnoseverfahren war dabei unabdinglich. Das von den verschiedenen Verlagen angebotene Material im Bereich „Fördern - Diagnose“ ist vielzählig und musste dazu kritisch auf seine Verwendbarkeit überprüft werden.

Eine Auswahl von standardisierten Diagnoseverfahren bezüglich der Lesekompetenz wurde getroffen: Die Kolleginnen einigten sich dahingehend, dass im 1. Schuljahr das Münsteraner Screening und im 2.-4. Schuljahr zweimal im Schuljahr der Stolperwörterlesetest von Wilfried Metze mit allen Schüler/innen durchgeführt wird.

Alle anderen Diagnosebögen erschienen dem Kollegium aufgrund der Durchführung in Einzelarbeit und der sehr zeitaufwändigen Auswertung für den Schulalltag als nicht geeignet. Neben dem Lesetest in Klasse 2 und den Lernstandserhebungen in Klasse 3 führen alle Deutschlehrer regelmäßig Lernkontrollen zum sinnerfassenden Lesen durch. Sie dienen der Diagnose und weitern Förderplanung.

Die Kinder, bei denen Probleme bei Leseverständnis und Lesetempo auftreten, werden im 1. Schuljahr durch das Münsteraner Trainingsprogramm zusätzlich gefördert. Eine weitere gezielte Leseförderung in der 1./2. Klasse versucht die Defizite aufzufangen. Diese Förderung wird vom Förderverein finanziert und findet einmal wöchentlich (1 Schulstunde) für pro Klasse statt. Trainingsschwerpunkte werden mit der Deutschlehrerin abgestimmt.

Vertretungskonzept

  1. Am ersten Tag: Die Kinder werden auf die verbleibenden Klassen aufgeteilt und bearbeiten Unterrichtsinhalte, die von der erkrankten Lehrerin mitgeteilt oder von der Teamkollegin zusammengestellt wurden. Jeder Kollegin sorgt für Materialien in einem Vertretungsordner. Auf diesen Ordner wird am ersten Tag gern zurückgegriffen.
     
  2. Ab dem zweiten Tag bis zum Ende der Woche: Ab dem zweiten Tag übernehmen eine oder zwei Kräfte aus dem Pool der „Verlässlichen Schule“ die Aufsicht in den Unterrichtsstunden der erkrankten Lehrerin. Sofern es möglich ist, stellt sie in Abstimmung der Teamkollegin Materialien zusammen. Liegen keine Unterlagen vor, so sind alle Kolleginnen für die Vorbereitung von Unterrichtsinhalten zuständig.
     
  3. Ab der zweiten Woche bis zu 5 Wochen: Um den Vertretungsunterricht möglichst gerecht zu verteilen, wird ab der zweiten Woche eine Kollegin aus ihrem Unterricht für je eine Stunde am Tag herausgezogen. Sie erteilt in diesen Stunden Deutsch oder Mathematik in der Klasse der erkrankten Kollegin. Je nach Länge des Krankheitsfalls erfolgt ein Wechsel nach einer Woche oder nach zwei Wochen. Die Vertretungskraft wird dann in einer anderen Klasse eingesetzt.
     
  4. Besondere Regelungen: Die Fächer Sport und Werken werden nicht von Vertretungskräften durchgeführt, wenn sie nicht über eine qualifizierte Ausbildung verfügen.
    Alternative Aktivitäten können sein:
    • Besuch des Spielezimmers
    • Bewegungsspiele auf dem Schulhof
    • Vorlesezeit (Buch aus der Bücherei)
    • Film zeigen

In besonderen Situationen können diese Stunden notfalls ausfallen, wenn sie sich im Randstundenbereich befinden. Eltern werden darüber rechtzeitig informiert. Bei Bedarf werden Schulkinder in der Schule beaufsichtigt.

Förderunterricht

Schon bald nach Schuleintritt beobachten die unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen, wo Leistungsstärken und -schwächen der Schüler in Deutsch und Mathematik auftreten. Diagnosematerialien und Untersuchungen von weiteren Fachkräften (Spezialisten) werden in Zweifelsfällen hinzugezogen.

Ziel ist es, Kinder möglichst frühzeitig nach ihren Fähigkeiten zu fördern. So erfolgt neben der Binnendifferenzierung im Unterricht auch zusätzlicher Unterricht in Kleingruppen und ggf. in Einzelförderung. Das Kollegium hat sich für eine intensive Förderung ausgesprochen. So sind in jeder Klasse zwei Förderstunden für die Fächer Deutsch und Mathematik etabliert. Darüber hinaus ist für die 1. und 2. Klasse je eine weitere Stunde Leseförderung pro Woche festgelegt.

In einem Förderplan werden die Ausgangslage und Ziele festgehalten, in Absprache mit den Eltern auch auf den häuslichen Bereich ausgeweitet. Nach einer fest vereinbarten Zeit, spätestens nach einen halben Schuljahr, wird evaluiert und der Plan entweder auf neue Ziele umgeschrieben oder nicht weiter geschrieben, wenn keine Förderung mehr notwendig ist.

Die Förderpläne können auch soziale bzw. verhaltensauffällige Defizite aufgreifen, um eine positive Änderung zu verfolgen.

Methodentraining

Neben fachlichen Kompetenzen werden in der Diemeltalschule gemäß den neuen Bildungsstandards auch überfachliche Kompetenzen vermittelt. Darüber hinaus werden auch in eigenen Stunden Methoden trainiert: gut in einem Team arbeiten zu können, eine Heftseite übersichtlich gestalten, Hausaufgaben problemlos zu erledigen, sich auf eine Klassenarbeit vorbereiten, eine Umfrage durchführen und auswerten, im Internet recherchieren, ein Plakat übersichtlich zu gestalten, Lernkärtchen erstellen und damit lernen und vieles mehr.

Ein festgelegter, schuleinheitlicher Plan sieht für jedes Schuljahr mindestens acht Trainingsspiralen zum Methodentraining vor, in denen die Kinder das Lernen lernen sollen.

Leitsatz: Durch die Nutzung verschiedener Medien ihre Vor- und Nachteile erkennen und sie für das Lernen nutzen.

Die Diemeltalschule verfügt über einen Computerrraum mit 12 Arbeitsplätzen mit Internetanbindung, Computerarbeitsplätze in den Klassenzimmern und ein Klassenzimmer mit Smartboard. Alle Kinder erwerben Grundlagen und Grundtechniken im Umgang mit dem PC. Den Rahmen dafür gibt ein Computerportfolio, das die Kinder während ihrer gesamten Grundschulzeit begleitet. Neben Kenntnissen über Hard- und Software arbeiten  die Kinder mit Schreib- sowie Malprogrammen, Lernsoftware und erlernen den sicheren Umgang mit dem Internet. Die Internetplattform „Antolin“ (Förderung der Lesemotivation) wird von allen Kindern ab der 2. Klasse genutzt.  In einer Computer AG werden verschiedene Themen vertieft und das Erstellen einer Präsentation erprobt.

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Diemeltalschule Liebenau
Am Anhaltsberg 1
34396 Liebenau

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